Anfang Mai fuhr unsere Schachmannschaft, die aus 4 Stammspielern und einem Ersatzspieler bestand, zur Deutschen Schulschachmeisterschaft (DSM) für die Haupt- und Realschulen (HR) nach Osnabrück. Uns war von vornherein klar, dass wir einen schweren Stand gegen die anderen Mannschaften haben. Viele Teilnehmer der verschiedenen Landesverbände sind bereits in Schachvereinen integriert. Das bedeutet natürlich mehr Trainingsstunden und mehr Turniererfahrung.



Bei unserer Mannschaft handelt es sich um eine reine Schulschachmannschaft, die immer donnerstags von 15:15 bis 17:15 Uhr während der Schulzeit trainiert. Dieser Unterschied ist am Ende einer der Gründe, warum wir nicht ganz vorn stehen konnten. Aber das wussten wir ja auch schon vor der Meisterschaft. Daher galt für uns das Motto „Dabei sein ist alles“ und den gesetzten 13. Platz zu bestätigen. Mit viel Motivation und Kampfgeist erreichten wir nach neun Runden den 11. Platz – also zwei Plätze besser als erwartet. Unglücklicherweise gab es nur bis zum 10. Platz Medaillen, sodass wir hier leider leer ausgingen. Schade, denn es standen drei Mannschaften (Platz 8 bis 11) mit 9 zu 9 Mannschaftspunkten gleich auf. Nur die Feinwertung war zu unseren Ungunsten die schlechteste und somit auch die Platzierung. Die Steigerung zum Vorjahr war aber beachtlich. Da belegten wir noch den 19. Platz. Auf jeden Fall hat jeder von uns viel Erfahrung sammeln können und sich damit neue Ziele gesteckt, auf dass wir uns im kommenden Jahr vielleicht noch weiter in die Tabellenspitze und Medaillenränge spielen.
Seit 2019 ist die Jugendherberge in Osnabrück der Austragungsort der Deutschen Schulschachmeisterschaft (DSM) für die Haupt- und Realschulen (HR). Der Hagener Schachverein und die Deutsche Schachjugend haben maßgeblich am Gelingen der Meisterschaft beigetragen und allen Mannschaften ein optimales und schönes Turnier geboten. Für bleibende Erinnerung dürfte diesmal die Deutsche Bahn gesorgt haben. Verspätungen gab es hier nicht nach Minuten, sondern nach Stunden.


