Erasmus 2025: Thema Nachhaltigkeit
Wenn auch du Teil eines solchen einzigartigen Austauschs sein möchtest, melde dich – es lohnt sich garantiert!
Nachdem in unserer dritten Erasmus-Runde fünfzehn Schülerinnen und Schüler der 8.-10. Klassen eine Woche im Oktober in Sakarya (Türkei) verbracht haben, durften wir voller Vorfreude im November die Jugendlichen des dortigen Gymnasiums Tes Is Anadolu Lisesi hier bei uns in Dresden begrüßen.
Gestartet sind wir mit einer Schnitzeljagd durch die Dresdner Altstadt und einer Tour durch unsere Schule. In den folgenden Tagen arbeiteten wir gemeinsam in Projekten zum Thema Nachhaltigkeit. Wir haben ein „Fundbüro“ aufgebaut und Leihfahrräder repariert, wir waren dem Elektroschrott auf der Spur und lernten beim Hilfswerk Dresden, welche Teile eines Handys für das Recyceln wirklich wichtig sind. In der Gläsernen Manufaktur Dresden informierten wir uns umfassend über E-Autos, lernten deren Produktionsweg kennen und bauten sogar kleine eigene E-Autos. Ein weiterer Ausflug ging ins Klärwerk der Stadt Dresden, wo uns gezeigt wurde, wie aufwendig das Wasser gereinigt wird. Ein echtes Highlight war unsere Exkursion in den Leipziger Zoo, der sich sehr für Nachhaltigkeit im Sinne des Tierschutzes einsetzt.



In unserer Freizeit besuchten wir Weihnachtsmärkte und ließen unsere Gäste so an unserer weihnachtlichen Vorfreude teilhaben. Die gemeinsame Woche verging wie im Flug. Wir haben die Zeit sehr genossen, vieles über Nachhaltigkeit gelernt, aber auch den Kulturaustausch als ungezwungen und bereichernd wahrgenommen.
Wir freuen uns, die gewachsene Partnerschaft mit dem Gymnasium Tes Is Anadolu Lisesi weiterführen und auch in diesem Jahr ein spannendes Projekt durchführen zu können.

******************************************************************************************************
Erlebnisse unserer Reise in die Türkei:
In diesem Jahr stand das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt und verschaffte uns viele tolle Eindrücke sowie einen spannenden kulturellen Austausch. Trotz eines herausfordernden Starts – die Hälfte von uns musste die ersten Tage ohne Koffer auskommen – konnten wir das vielfältige Angebot genießen.
So erarbeiteten wir einerseits Inhalte zum Thema Nachhaltigkeit in Vorträgen und „überprüften“ sie im Anschluss in einem Nachhaltigkeitsquiz. Auch die Berechnung unseres CO2-Fußabdrucks führte zu lebendigen Diskussionen. Beim Besuch eines Tierheims haben wir gesehen, wie vielen streunenden Tieren geholfen und wie nachhaltiges Futter hergestellt wird.



Eines der Highlights war eine Wanderung im nördlichen Schwarzmeergebiet, in der wir die wunderschöne Natur der Türkei bewundern konnten. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch einer Moschee. Hier durften wir an einem Gottesdienst teilnehmen und am Ende dem Imam in einer Gesprächsrunde Fragen stellen, die uns auch zu neuen Einsichten und Erkenntnissen über Glaubensfragen führte. Wir haben neue Freundschaften geschlossen und einen Einblick in das Leben in der Türkei bekommen.
Am Ende unserer Reise verbrachten wir einen Tag in Istanbul, um die „Kleinstadt“ Sakarya mit der Metropole Istanbul kulturell vergleichen zu können. Der Besuch der Blauen Moschee, das Streunen über den Gewürzbasar ebenso wie die Aussicht vom Hafen haben uns sehr beeindruckt.

Rückblick
2024 haben wir uns mit dem Thema Diversität beschäftigt. Dabei waren die Schwerpunkte kulturelle Unterschiede, körperliche und geistige Einschränkungen sowie Volks- und Religionszugehörigkeit.
